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St. Petersburg G20 beschließen Aktionsplan gegen Steuertricks

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Lage der Schwellenländer wichtiger als die der Eurozone

Das sind die mächtigsten Menschen der Welt
Platz zehnAlljährlich kürt das amerikanische Forbes-Magazin die mächtigsten Menschen der Welt. 100 Personen listet das Magazin auf, die dank ihres Vermögens, ihrer unternehmerischen Verantwortung oder ihres politischen Amtes Einfluss auf das Weltgeschehen haben. Den zehnten Platz belegen im Jahr 2015 zwei Menschen: Die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page teilen sich den Platz. Sie sind erst im letzten Jahr neu in die Top Ten der mächtigsten Menschen der Welt aufgestiegen. Quelle: AP
Indian Prime Minister Narendra Modi Quelle: REUTERS
Platz achtZum zweiten Mal unter den Top Ten der mächtigsten Menschen ist der britische Premier David Cameron. Im vergangenen Jahr belegte er noch den zehnten Platz, weil es ihm gelungen war, Schottland doch noch im Vereinten Königreich zu halten. Seiner Wiederwahl im Mai verdanke er den Aufstieg auf Platz acht. Quelle: AP
Platz siebenSie bestimmt nicht nur die Geldpolitik der USA, auch Aktienindizes wie der Dax reagieren auf ihr Wort: Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, ist die zweitmächtigste Frau der Welt. Quelle: REUTERS
Bill Gates Quelle: dapd
Platz fünfChinas Parteichef Xi Jinping ist nicht nur Chinas starker Mann. Im Ranking schafft er es auf Platz fünf der mächtigsten Menschen der Welt. Im Vorjahr belegte er allerdings noch den dritten Rang. Quelle: dpa
Platz vierWie in den zwei vorangegangenen Jahren landet der amtierende Papst Franziskus auf Platz vier. Im Jahr 2012 belegte das Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI., Platz fünf. Quelle: dpa

Ebenfalls auf der Tagesordnung: die Folgen der Finanzkrise für die Schwellenländer. Denn insbesondere Indien und Brasilien leiden massiv unter den Wechselkursturbulenzen, die die Geldschwemme in den USA und Europa zur Bekämpfung der Krise ausgelöst haben. „Es wird schrittweise notwendig sein, die sehr lockere Geldpolitik anders zu gestalten“, kündigte Merkel vor Beginn der Beratungen an. Wann genau diese kleinen Schritte starten sollen, ließ die Kanzlerin allerdings offen. Aber es klang schon fast ein wenig fröhlich, als sie ergänzte: „Auf diesem G20-Gipfel wird die Lage der Schwellenländer eine größere Rolle spielen als die der Eurozone.“ Zustimmung erntete sie dafür bei den russischen Gastgebern. Auch für Moskaus Finanzminister sind „die fortgeschrittenen Länder auf einem guten Weg. Das Problem liegt jetzt die den Schwellen- und Entwicklungsländern.“

Merkels wichtigster selbst gestellter Auftrag blieb unerfüllt: Sie wollte strengere Vorschriften für die Schattenbanken durchsetzen, also für Fonds und Anlagegesellschaften jenseits der offiziellen Institute. „Ein Punkt, bei dem Deutschland noch kämpfen muss“, hatte die Kanzlerin vor Beginn des Gipfels angekündigt. Denn insbesondere die USA, aber auch Großbritannien stehen auf der Bremse.

Seit die Regulierung der Banken Fortschritte gemacht hat und die Banken- von der Eurokrise abgelöst wurde, ist in vielen Ländern der Elan zu weiterer Regulierung deutlich gesunken. Deshalb forderte die Kanzlerin für das Treffen in St. Petersburg: „Wir müssen einen ambitionierten Zeitplan aufstellen, sonst würden sich die G20 lächerlich machen.“ Die Sorge der Deutschen: Ein noch größerer Teil der Geschäfte könnte vom regulierten Bereich in den Grauzonensektor abwandern.

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Doch durchsetzen konnte sich Merkel damit nicht. Man einigte sich auf die nächsten Schritte, aber keinen festen Aktionsplan. Das sei „nicht das zentrale Thema gewesen“, umschrieb der russische Finanzminister Siluanow gegenüber der WirtschaftsWoche die Abfuhr. Man hätte ja vor allem über die anderen Themen sprechen müssen. Und fügte diplomatisch hinzu: „Im Allgemeinen wurde das unterstützt – ich habe jedenfalls niemanden gehört, der gegen einen solchen Aktionsplan gewesen wäre.

Alle haben das Problem verstanden.“ Im Klartext heißt das: Wir haben die Deutschen reden lassen, macht ja nix.

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