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Staatsbürgerschaft gegen Geld EU-Kommission sieht Handel mit EU-Einbürgerungen als mögliches Sicherheitsrisiko

Mehrere EU-Staaten vergeben Staatsbürgerschaften oder Aufenthaltstitel gegen Investitionen im Land. Die EU-Kommission sieht das „mit großer Sorge“.

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EU-Justizkommissarin Vera Jourová will am Mittwoch einen umfassenden Bericht zum Handel mit EU-Einbürgerungen und deren Risiken vorlegen. Quelle: dpa

Brüssel Die Praxis einiger EU-Staaten, Ausländer gegen Geld einzubürgern, birgt nach einem Bericht der EU-Kommission erhebliche Risiken. Da die Antragsteller oft nicht ausreichend überprüft werden, könne die Sicherheit in der EU gefährdet werden, sagte ein EU-Diplomat der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. EU-Justizkommissarin Vera Jourová will am Mittwoch den ersten umfassenden Bericht zu diesem Thema vorstellen. Sie sagte schon im vergangenen Jahr, sie verfolge die Entwicklung „mit großer Sorge“.

Drei Länder in der EU verleihen gegen entsprechende Investments in ihrem Land die Staatsbürgerschaft – Malta, Zypern und Bulgarien. Dadurch ermöglichen sie den Antragstellern Bewegungsfreiheit in der gesamten EU. Dem Diplomaten zufolge steigt auch das Risiko für Geldwäsche und Korruption. Zudem fehle es an Transparenz, nach welchen Kriterien die Staatsbürgerschaften vergeben werden.

Gleich 20 EU-Staaten – unter ihnen Griechenland, Italien, Portugal und Großbritannien – vergeben gegen entsprechende Investitionen zudem Aufenthaltstitel, sogenannte goldene Visa. Auch hier beklagt die EU-Kommission dem Diplomaten zufolge fehlende Transparenz und eine Gefahr für die Sicherheit.

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