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Steigende Nachfrage Ölmarktbericht: Krieg am Kaukasus ohne Auswirkung auf Ölpreis

Der Krieg in Georgien und die Schließung der über Tiflis laufenden internationalen Ölleitung haben nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) bisher keine Auswirkungen auf die Ölpreise.

Ölförderungsanlage in Sibierien Quelle: rtr

Die Preise der Ölterminkontrakte seien seit Anfang Juli um ein Fünftel gefallen, erklärt die IEA in ihrem Ölmarktbericht heute in Paris. Das Ausbleiben von Hurrikan-Schäden in der Karibik sei Grund dafür, dass der Ölpreis um 30 Dollar je Fass (159 Liter) zurückging. Außerdem beginne die Nachfrage, auf die hohen Ölpreise zu reagieren.

Die IEA erhöhte ihre Prognose für den Zuwachs der weltweiten Ölnachfrage 2009 um 60.000 auf 930.000 Fass. Grund sei die Zunahme des Ölverbrauchs der Schwellenländer, hieß es. Weltweit dürften 2009 rund 87,8 Millionen Fass Öl nachgefragt werden. Die Ölförderung der OPEC-Staaten stieg im Juli um 145.000 auf 32,8 Millionen Fass pro Tag.

Vor allem Saudi-Arabien, Nigeria und der Iran erhöhten die Produktion. Auch außerhalb des Anbieterkartells stehen die Zeichen auf Expansion, vor allem in Norwegen, Kanada, Brasilien und Argentinien. Weltwelt nahm die Förderung im Juli um 890.000 auf 87,8 Millionen Fass zu.

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