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Strafmaßnahmen Nach Trump-Veto – Seoul erhält Nordkorea-Sanktionen aufrecht

Südkoreas Außenministerin hat sich dafür ausgesprochen, einige Sanktionen gegen Nordkorea aufzuheben. Doch ein Veto des US-Präsidenten verhindert dies.

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Nordkorea-Sanktionen: Südkorea steckt nach Trumps Veto zurück Quelle: AP

Seoul Die südkoreanische Regierung hat nach einem Veto von US-Präsident Donald Trump Erwägungen zurückgezogen, einige ihrer einseitig gegen Nordkorea verhängten Sanktionen aufzuheben.

Außenministerin Kang Hyung Wha hatte sich am Mittwoch für die Aufhebung von Strafmaßnahmen ausgesprochen, die 2010 nach einem tödlichen militärischen Zwischenfall verhängt worden waren. Damit könnte Bewegung in die Gespräche über eine nukleare Abrüstung Nordkoreas gebracht werden.

Trump schloss einen solchen Schritt ohne die Zustimmung der USA aus. „Sie werden das nicht ohne unsere Genehmigung tun. Sie machen nichts ohne unsere Genehmigung“, sagte er.

Trump hat die US-Verbündeten angehalten, ihre Sanktionen gegen Nordkorea aufrechtzuerhalten, bis das Land mit der nuklearen Abrüstung begonnen hat. Washington nennt das eine Strategie des „maximalen Drucks“.

Kangs Äußerungen wurden später von ihrem Ministerium abgeschwächt. Auch im Parlament regte sich Widerstand gegen einen solchen Schritt.

Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon sagte am Donnerstag, es werde solange keine Aufhebung der wegen des Zwischenfalls 2010 verhängten Sanktionen erwogen, bis Pjöngjang die Verantwortung dafür übernommen hat. Damals waren 46 südkoreanische Marinesoldaten getötet worden.

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