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Streit um Bilanzprüfungen US-Kongress verabschiedet Gesetz, das chinesische Firmen von US-Börsen verbannen könnte

Chinesische Konzerne lassen die US-Börsenaufsicht SEC nicht genau genug in ihre Bilanzen schauen. Nun hat der US-Kongress den Weg für Verschärfungen frei gemacht.

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Das US-Finanzministerium plädierte bereits im August dafür, dass die US-Börsenaufsicht SEC ihre Standards verschärft. Quelle: dpa

Der US-Kongress erhöht den Druck auf chinesische Unternehmen mit Börsennotiz in den Vereinigten Staaten, die nicht die dort gängigen Bilanzprüfungen einhalten. Nach dem Senat stimmte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington auch das Repräsentantenhaus einem Gesetzentwurf zu, der zu einer Verbannung der betroffenen Firmen von US-Börsen führen könnte. Die Unternehmen sollen jedoch zunächst drei Jahre Zeit erhalten, um die Auflagen der US-Aufseher zu erfüllen.

US-Behörden ist es schon lange ein Dorn im Auge, dass chinesische Konzerne wie der Onlineriese Alibaba sich nicht so tief wie üblich von US-Bilanzprüfern in die Bücher gucken lassen wollen. Das Finanzministerium plädierte deshalb bereits im August dafür, dass die US-Börsenaufsicht SEC ihre Standards entsprechend verschärft. Nachdem der Kongress zugestimmt hat, fehlt nur noch die Unterschrift von US-Präsident Donald Trump, um das Gesetz zu verabschieden.

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