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Streit um Xinjiang China verhängt im Uiguren-Streit Sanktionen gegen USA und Kanada

Wegen Chinas Menschenrechtsverletzungen gegen die Uiguren hatten die USA und Kanada Sanktionen gegen das Land verhängt. China reagiert darauf.

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UN-Menschenrechtsexperten werfen China unter anderem vor, im Zuge seiner Assimilierungspolitik mindestens eine Million Muslime in Lagern in der westlichen Provinz Xinjiang festzuhalten. Quelle: dpa

China hat im Streit über den Umgang mit der Minderheit der Uiguren in seiner Provinz Xinjiang Sanktionen gegen zwei US-Bürger und einen Kanadier verhängt. Betroffen seien die Vorsitzende der US-Beratungskommission für weltweite Religionsfreiheit (USCIRF), Gayle Manchin, und ihr Vize Tony Perkins, hieß es am Samstag in einer Erklärung des Außenministeriums in Peking.

Auch gegen den kanadischen Abgeordneten Michael Chong würden Maßnahmen verhängt. „Die chinesische Regierung ist fest entschlossen, ihre nationale Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten zu wahren“, hieß es. Man fordere die betroffenen Parteien auf, „ein klares Verständnis der Situation zu entwickeln und ihre Fehler zu korrigieren“.

Die USA und Kanada haben wie die EU Sanktionen gegen China wegen des Umgangs mit der Minderheit der Uiguren beschlossen. UN-Menschenrechtsexperten werfen China unter anderem vor, im Zuge seiner Assimilierungspolitik mindestens eine Million Muslime in Lagern in der westlichen Provinz Xinjiang festzuhalten. Die Regierung in Peking weist den Vorwurf der Menschenrechtsverletzungen zurück.

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