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Südamerika Guatemala steuert auf Stichwahl zu

Aus den Präsidentschaftswahlen in Guatemala scheint sich keine absolute Mehrheit abzuzeichnen. Am 11. August könnte es zu einer Stichwahl kommen.

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Die Mitte-Links-Politikerin liegt zur Zeit in Führung. Quelle: AP

Guatemala-Stadt Die Präsidentschaftswahl in Guatemala steuert auf eine zweite Runde zu. Nach Auswertung von knapp der Hälfte der Stimmen deutete sich an, dass die Entscheidung erst in einer Stichwahl am 11. August fallen dürfte. Bis der Ausgang der am Sonntag abgehaltenen ersten Runde endgültig feststeht, könnte es jedoch noch etwa zwei Wochen dauern, teilte die Wahlkommission mit.

Klar in Führung lag die Mitte-Links-Kandidatin Sandra Torres. Allerdings dürfte es nicht für eine absolute Mehrheit reichen. Auf Platz zwei folgte der Konservative Alejandro Eduardo Giammattei. Amtsinhaber Jimmy Morales, dessen Präsidentschaft von Korruptionsvorwürfen überschattet wird, durfte nicht erneut antreten.

Die Wahl stand unter dem Eindruck der Drohung von US-Präsident Donald Trump, Hilfen für das zentralamerikanische Land zu streichen, falls es nichts gegen die illegale Einwanderung in die USA unternimmt. Zahlreiche Guatemalteken suchen angesichts grassierender Bandenkriminalität, Korruption und Armut ihr Glück in den Vereinigten Staaten.

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