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Syrien Abzug der Rebellen aus Ost-Ghuta geht weiter

In Syrien verlassen immer mehr Rebellen das umkämpfte Gebiet Ost-Ghuta. Der Abzug war zuvor mit russischen Unterhändlern vereinbart worden.

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Syrien: Abzug der Rebellen aus Ost-Ghuta geht weiter Quelle: dpa

Beirut Im Gebiet von Ost-Ghuta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus ist am Dienstag der Abzug von Rebellen fortgesetzt worden. Rund 7000 Personen seien von dort in die Provinz Idlib im Norden des Landes gebracht worden, berichteten Kriegsbeobachter und russische Medien. Der Abzug der Rebellen war mit russischen Unterhändlern vereinbart worden.

In der Nacht verließ nach Informationen der Syrischen Beobachtungsgruppe für Menschenrechte ein Konvoi mit 100 Bussen das Gebiet um die Städte Arbin, Ain Tarma und Samalka. Die Mehrzahl der Insassen seien Rebellen-Kämpfer und deren Familien gewesen.

Die russische Nachrichtenagentur Tass meldete am Dienstag, fast 6800 Rebellen und deren Familienangehörige seien nach Idlib gebracht worden. Damit liege die Zahl der in den vergangenen drei Tagen abgezogenen Rebellen bei 13.190.

Seit Donnerstag haben immer mehr der islamistischen Rebellen die Waffen niedergelegt und einem Abzug zugestimmt. Derzeit stemmt sich in Ost-Ghuta nur noch die vor allem in Duma operierende Dschaish al-Islam gegen einen Abzug. Sie ist zwar in Gesprächen mit den russischen Unterhändlern, weigert sich aber, eine „Zwangsumsiedlung“ zu akzeptieren. Im Gebiet von Duma leben noch Zehntausende Zivilisten im Herrschaftsbereich der Rebellen.

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