Syrien Gespräche in Moskau erfolglos beendet

In Moskau ist nun auch die zweite Gesprächsrunde zwischen Vertretern der syrischen Regierung und einiger Oppositionsgruppen ergebnislos zu Ende gegangen.

Gesprächsrunde zwischen Vertretern der syrischen Regierung und der Opposition: Jamil Qadri (L), Samir Aita (M), Suleiman Nimrud (R) Quelle: dpa

In Moskau sind Gespräche zwischen Vertretern der syrischen Regierung und einiger Oppositionsgruppen ohne greifbares Ergebnis beendet worden. In Presseerklärungen der Oppositionsgruppen wurden am Freitag tiefe Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen deutlich. Die vom Westen unterstützte Nationale Koalition nahm an dem Treffen nicht teil.

Die Zerstrittenheit der Opposition ist ein Grund dafür, dass sich Syriens Präsident Baschar al-Assad nach wie vor an der Macht hält. Außerdem haben die Extremisten des Islamischen Staates (IS) die Schwäche der syrischen Opposition ausgenutzt, um vom Irak aus große Teile Syriens unter ihre Kontrolle zu bringen. Zwischen den Fronten wird das syrische Volk zerrieben. In den vergangenen vier Jahren des Bürgerkrieges kamen mehr als 220.000 Menschen ums Leben. Millionen sind auf der Flucht.

Russland ist ein enger Verbündeter Assads und bot sich als Tagungsort an. Eine erste Gesprächsrunde verlief im Januar erfolglos.

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