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Taifun Japans Behörden geben für Tokio höchste Warnstufe aus

Der Hauptstadt Japans drohen in Folge eines Taifuns heftige Regenfälle. Außerdem droht der Region Hochwasser, weil der Pegel vieler Flüsse bereits angestiegen ist.

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Taifun Hagibis rückt in Richtung Tokio vor, wo an diesem Wochenende sintflutartige Regenfälle erwartet werden. Quelle: dpa

Wegen der Gefahr durch enorme Regenfälle in Folge eines heftigen Taifuns haben Japans Behörden für Tokio und sechs weitere Regionen die höchste Warnstufe ausgegeben. Die Bewohner Tokios sowie der Provinzen Gumma, Saitama, Kanagawa, Yamanashi, Nagano und Shizuoka erhielten die selten ausgesprochene Warnung am Samstag unter anderem auf ihren Smartphones sowie über Lautsprecher in ihren Wohngebieten. Der außergewöhnlich starke Taifun „Hagibis“ ließ Flüsse im Großraum Tokio sowie anderen Gebieten im Osten bedrohlich anschwellen.

In Tokios Nachbarprovinz Chiba, wo bereits im September ein Taifun gewütet und zu massiven Stromausfällen geführt hatte, kam mindestens ein Mensch ums Leben, als ein Lastwagen in den Sturmböen umstürzte. Mindestens zehn weitere Menschen erlitten in Folge des Taifuns Verletzungen. Mehrere Häuser wurden teils stark beschädigt, in vielen Haushalten fiel der Strom aus. „Hagibis“ dürfte am Samstagabend (Ortszeit) auf Land treffen und am Sonntag Richtung Norden abziehen.

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