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Technologiepolitik Bundesregierung will Strategie zur Künstlichen Intelligenz noch vor Sommerpause verabschieden

Mit der neuen Strategie will Deutschland zu den Weltmarktführern gehören. Dazu zählen derzeit vor allem China und die USA.

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KI: Bundesregierung will Strategie vor der Sommerpause verabschieden Quelle: Michal Bednarek/ddp images

Berlin Die Bundesregierung will nach Angaben aus dem Kanzleramt noch vor der Sommerpause Eckpunkte für eine nationale Strategie zur Künstlichen Intelligenz (KI) verabschieden. Die Strategie in diesem als strategisch erachteten Teil der Technologiepolitik solle im Herbst beschlossen werden, hieß es am Freitag.

Am Dienstag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit mehreren Ministern sowie KI-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft im Kanzleramt getroffen. In Regierungskreisen wurde darauf verwiesen, dass sich Deutschland und Europa in einem scharfen Wettbewerb mit den USA und China befänden. China etwa habe vor, in den kommenden Jahren einen dreistelligen Milliardenbetrag in die Künstliche Intelligenz zu investieren. Mit dieser Technologie lernen Maschinen und Systeme, sich selbst zu verbessern und eigenständig zu handeln.

Bei dem Gespräch mit den Experten seien verschiedene Baustellen ausgemacht worden, hieß es in Regierungskreisen. So müsse man Möglichkeiten schaffen, um KI-Forschern eine Perspektive in Deutschland zu verschaffen und die Abwanderung zu stoppen. Auch Merkel hatte vor wenigen Tagen vor einem „brain drain“ gewarnt. Zudem müsse man nach Möglichkeiten suchen, wie Künstliche Intelligenz stärker in mittelständischen Unternehmen eingesetzt oder diese zur Forschung in diesem Bereich bewegt werden könnten.

Ziel müsse sein, dass Deutschland bei der Künstlichen Intelligenz zu den Weltmarktführern gehöre. Die Bundesregierung wolle auch prüfen, ob das Außenwirtschaftsgesetz verschärft werden muss, um unerwünschte Übernahmen deutscher Start-Ups durch amerikanische oder chinesische Firmen verhindern zu können, hieß es.

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