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Treffen mit Lawrow Maas setzt in Iran-Frage auch auf Russland

Im Ringen um das Atomabkommen im Iran setzt Außenminister Maas auch auf Russland. Die Staaten haben 60 Tage Zeit, um das Abkommen zu retten.

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Der deutsche Außenminister fordert Russland auf, sich an der Rettung des Atomabkommens mit dem Iran zu beteiligen. Quelle: dpa

Helsinki Bundesaußenminister Heiko Maas hat Russland aufgefordert, sich an den Bemühungen um eine Rettung des Atomabkommens mit dem Iran zu beteiligen. „Auch Russland ist ein Partner im Nuklearabkommen, kann selber auch Beiträge liefern, die dazu führen, dass der Iran in diesem Abkommen gehalten wird“, sagte Maas am Freitag nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Rande eines Europarats-Treffens in Helsinki.

Der Iran hatte ein Jahr nach dem Ausstieg der USA aus dem mühsam ausgehandelten Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe vor einer Woche angekündigt, sich nun auch nicht mehr an einzelne Vereinbarungen halten zu wollen. Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte den verbliebenen Partnern China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um doch noch zu ermöglichen, dass der Iran wieder von versprochenen Sanktionserleichterungen profitiert.

Seitdem haben die Spannungen zwischen den USA und Iran massiv zugenommen, und es wird offen über eine Kriegsgefahr diskutiert. Das US-Verteidigungsministerium hatte zuletzt unter anderem einen Flugzeugträger und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten entsandt und dies damit begründet, dass es Hinweise darauf habe, dass der Iran Angriffe auf US-Truppen unternehmen können.

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