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Trumps „Geldspur“ Der Deutschen Bank droht jetzt Ungemach aus den USA

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War die Deutsche Bank in die Russland-Affäre verstrickt?

Die enge Verbindung zwischen Trump und der Bank ist auch der Bereich, den sich der Geheimdienstausschuss im Repräsentantenhaus genauer anschauen will. Den Vorsitz übernimmt nun der Abgeordnete Adam Schiff, wie Waters aus Kalifornien und bisher der ranghöchste Demokrat im Gremium.

Schiffs Ausschuss befasst sich auch mit der Frage russischer Beeinflussung des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016. Die US-Geheimdienste stimmen darin überein, dass der Kreml auf Seiten des Republikaners Trump aktiv wurde. Bislang konnten die Parteifreunde des Präsidenten im Repräsentantenhaus verhindern, dass das Geheimdienstkomitee ganz genau hinschaute, doch das dürfte sich mit der neuen demokratischen Mehrheit schnell ändern.

Vor allem die Verbindung der Deutschen Bank zu Trump, aber auch zu illegalen Geschäften in Russland haben das Interesse von Schiff geweckt. Es sei wichtig, der Frage nachzugehen, ob der Kreml aufgrund seiner Finanzgeschäfte etwas gegen den Präsidenten in der Hand habe.

Zeitenwende für Trump: Adam Schiff wird der neue Chef des Geheimdienstausschusses. Quelle: AP

„Es gibt seit langem glaubwürdige Anschuldigungen, dass Trump-Unternehmen genutzt wurden, um Geld von russischen Oligarchen, Kriminellen und Regimegünstlingen zu waschen“, heißt es in einem Bericht der Demokraten zum Stand der Ermittlungen im Geheimdienstausschuss. Auch der Rolle der Deutschen Bank sei ihn diesem Zusammenhang nachzugehen. Schließlich hätte die Bank erst 2017 eine Strafe in Höhe von 630 Millionen Dollar wegen ihrer Verwicklung in russische Geldwäsche zahlen müssen.

Ihre Mehrheit gibt den Demokraten nun die Möglichkeit, hier sehr viel genauer als bisher hinzuschauen. „Die Deutsche Bank hat eine Geschichte damit, russisches Geld zu waschen“, sagte Schiff kürzlich in einem Fernsehinterview, „und diese Bank war die einzige, die bereit war, mit der Trump-Organisation Geschäfte zu machen. Ist das Zufall?“

Auch Schiff kennt sich mit Ermittlungen aus. Bevor er vor 18 Jahren erstmals ins Repräsentantenhaus einzog, arbeitete der Absolvent der Harvard Law School als Bundesstaatsanwalt in Los Angeles. Anders als Waters gilt er mehr als Zentrist. In der Vergangenheit kooperierte er immer wieder auch mit seinen republikanischen Kollegen im Geheimdienstausschuss, doch seitdem das Komitee sich der Russland-Affäre annimmt, ist von diesem Geist der Zusammenarbeit nichts mehr zu spüren.

Seit Monaten drängt Schiff auf eine tiefere Untersuchung. Die Republikaner verweigerten sich stets, doch so landete der Demokrat zunehmend auch auf dem Radar des Präsidenten. Auf Twitter beschwerte sich Trump kürzlich über die Arbeit von „Adam Schitt“. Dass Trump sich schlicht vertippt hatte, glaubt niemand – und Schiff erst recht nicht.

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