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TTIP-Abkommen Merkel will Grundzüge noch unter Obama festzurren

Barack Obama ist nicht mehr lange US-Präsident. Seine Amtszeit endet im nächsten Jahr. Bis dahin will Bundeskanzlerin Angela merkel das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA in seinen Grundzügen auf die Beine stellen.

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Vor dem Hintergrund der hohen Zahl an Freihandelsabkommen im asiatischen Markt tue man gut daran, eine solche Vereinbarung zwischen dem europäischen und dem US-Markt hinzubekommen, sagt Merkel. Quelle: dpa

Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt beim geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) auf gravierende Fortschritte in diesem Jahr. Sie werde sich dafür einsetzen, „dass wir in der Zeit des amerikanischen Präsidenten Barack Obama noch die wesentlichen Grundzüge des Freihandelsabkommens mit den Vereinigten Staaten hinbekommen“, sagte Merkel am Mittwoch beim Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin. „Was man hat, das hat man“, fügte sie hinzu. Vor dem Hintergrund der hohen Zahl an Freihandelsabkommen im asiatischen Markt tue man gut daran, eine solche Vereinbarung zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Markt hinzubekommen.

Die Kanzlerin sagte auf Nachfrage, sie sei auch sehr interessiert an einem Freihandelsabkommen der EU mit Indien. Aber dazu müsse sich auch Indien bewegen. Schwierigkeiten gebe es durch die großen Lohnunterschiede und die Rolle der Landwirtschaft. Deutschland und die EU würden ihren Teil beisteuern, um das Abkommen voranzubringen. „Aber es muss von beiden Seiten auch das gleiche Interesse sein“, sagte Merkel.

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