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Türkei-Besuch Syrienkrieg bleibt wichtiges Thema für Maas

Der Außenminister will eine humanitäre Katastrophe in der syrischen Rebellenhochburg Idlib verhindern. Dabei spielt die Türkei eine wichtige Rolle.

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Der Außenminister reist zu einem zweitägigen Antrittsbesuch in die Türkei. Quelle: dpa

Berlin/Istanbul Bei dem Antrittsbesuch von Außenminister Heiko Maas in der Türkei wird es auch um die geplante Offensive der syrischen Regierung auf die Rebellenhochburg Idlib gehen. „Das Thema Syrien wird sicherlich ein ganz wichtiges Thema der Gespräche sein“, sagte Maas kurz vor Abflug am Mittwoch. Die Türkei spiele eine besonders wichtige Rolle bei der Frage, wie dort eine humanitäre Katastrophe verhindert werden kann.

Am Freitag findet ein von der Türkei organisierter Syriengipfel mit dem Iran und Russland statt. Die Türkei versucht seit Wochen fieberhaft, die Offensive zu stoppen, unter anderem wegen möglicher Flüchtlingsströme in Richtung Türkei.

Idlib liegt nur etwa 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Das Land beherbergt bereits mehr als drei Millionen syrische Flüchtlinge. Maas sagte am Flughafen, Deutschland werde „alles dafür tun“, um die, „die sich um eine politische Lösung in Syrien bemühen, dabei zu unterstützen, den Angriff auf Idlib und die drohende humanitäre Katastrophe zu verhindern“.

Auf der Agenda steht auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Für die Türkei ist das nach Aussagen aus Regierungskreisen das wichtigste Thema. Das Land steckt in einer schweren Währungskrise. Eine allgemeine Wirtschaftskrise zeichnet sich ab.

Finanzhilfen für die Türkei erteilte Maas aber abermals eine Absage. „Ich glaube nicht, dass es im Moment darum geht, über Hilfsmaßnahmen zu reden“ sagte er. Er werde sich „erst einmal anhören, was die türkische Regierung vorgesehen hat, um aus der wirtschaftlichen Misere herauszukommen“.

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