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Türkei Sondertreffen der Nato nach Eskalation in Syrien

Nach dem Tod von 33 türkischen Soldaten in Idlib und anschließenden Vergeltungsangriffen löst die Türkei Artikel 4 aus – später kommt es zum Sondertreffen der Nato.

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Oppositionelle Milizen sollen mit türkischer Unterstützung den strategisch wichtigen Ort im Kampf um Syriens letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib unter Kontrolle gebracht haben. Quelle: dpa

Nach der Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien kommt der Nordatlantikrat der Nato an diesem Freitag zu einem Sondertreffen zusammen. Die Türkei habe um dieses Treffen unter Artikel 4 der Nato-Verträge gebeten, teilte das Militärbündnis am Freitag mit. Artikel 4 besagt, dass jeder Alliierte jederzeit um Beratungen bitten kann, wenn seiner Meinung nach „die Unversehrtheit des Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die Sicherheit einer der Parteien bedroht ist“.

Der Nordatlantikrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Nato. Er trifft sich in der Regel einmal pro Woche auf Ebene der Botschafter und etwa halbjährlich auf Ebene der Außen- und Verteidigungsminister. Das Treffen am Freitag soll um 10.30 Uhr beginnen. Es ist das sechste Mal seit der Nato-Gründung 1949, dass Artikel 4 ausgelöst wird - meistens von der Türkei.

Am Donnerstagabend waren bei einem Luftangriff in Idlib mindestens 33 türkische Soldaten getötet und 36 weitere verletzt worden. Ankara machte die syrische Regierung verantwortlich und startete Vergeltungsangriffe.

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