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Unruhen im Irak Nach Kritik: Iran wirft Deutschland „grundlose Unterstellungen“ vor

Das Auswärtige Amt hat einen Angriff auf Truppen der Anti-IS-Koalition im Irak mit dem Iran in Verbindung gebracht. Der Iran reagiert empört.

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Das Auswärtige Amt hat den Iran aufgefordert, seine „Politik der regionalen Destabilisierung“ zu beenden. Quelle: AP

Der Iran hat Deutschland „grundlose Unterstellungen“ im Zusammenhang mit der iranischen Rolle bei den Unruhen in Irak vorgeworfen. „Deutschland verbreitet grundlose und unwahre Unterstellungen gegen den Iran, verschließt aber selbst die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten (des Iraks)“, twitterte Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Dienstag. „Mit einer solchen politischen Einstellung schwächt Berlin seine Glaubwürdigkeit, ernsthaft eine konstruktive Rolle für die Stabilität und den Frieden in der Region) spielen zu wollen, so der Sprecher.

Das Auswärtige Amt hatte am Montag den Angriff auf Truppen der Anti-IS-Koalition im Irak, bei denen ein US-Amerikaner getötet und mehrere amerikanische und irakische Soldaten verletzt wurden, verurteilt. Das AA forderte zugleich den Iran auf, seine „Politik der regionalen Destabilisierung“ zu beenden, da „die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen“ die Stabilität des Iraks gefährde.

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