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Unruhen in Hongkong China drängt Staatskonzerne zu Investitionen in Hongkong

Peking versucht die Lage in Hongkong zu entspannen. Chinesische Staatskonzerne sollen sich mehr in der Sonderverwaltungszone engagieren.

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Mit der Investitionsoffensive sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und die Finanzmärkte stabilisiert werden. Quelle: Reuters

Nach wochenlangen Protesten in Hongkong will die Pekinger Führung Insidern zufolge chinesische Staatskonzerne zur Beruhigung der Lage einspannen. Die Unternehmen seien zu mehr Engagement in der Sonderverwaltungszone gedrängt worden, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Bei einem Treffen in Hongkongs Nachbarstadt Shenzhen im chinesischen Kernland seien fast 100 der größten staatlich kontrollierten Unternehmen zu Investitionen aufgefordert worden. Darüber hinaus sollten sich die Manager der Konzerne darum bemühen, Kontrolle über Firmen in Hongkong oder zumindest Mitbestimmungsrecht zu erhalten. Die Staatskonzerne haben sich demnach bereiterklärt, mehr in die Hongkonger Immobilien- und Tourismusbranche zu investieren. So sollten Arbeitsplätze geschaffen und die Finanzmärkte stabilisiert werden.

An dem Treffen nahmen Vertreter von Industriegrößen wie dem Ölriesen Sinopec und dem Konglomerat China Merchants Group teil, wie die Insider weiter sagten. Der Organisator der Konferenz, die einflussreiche Aufsichtsbehörde von Chinas Staatskonzernen, Sasac, reagierte zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.

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