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US-Handelsbeauftragter Einigung bei Nafta-Gesprächen nicht in Sicht

Die USA glauben nicht mehr an eine Einigung beim Freihandelsabkommen Nafta in diesem Jahr. Die Partner Kanada und Mexiko zeigen sich optimistischer.

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Der US-Handelsbeauftragte dämpft die Erwartungen eines baldigen Abschlusses der Nafta-Verhandlungen. Quelle: dpa

Washington/New York Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer dämpft die Erwartungen an einen raschen Abschluss der Verhandlungen über eine Reform des Freihandelsabkommens mit Kanada und Mexiko (Nafta). „Die Nafta-Staaten sind noch weit von einer Einigung entfernt“, sagte er am Donnerstag. Es gebe noch eklatante Differenzen bei zahlreichen Themen wie geistiges Eigentum, Landwirtschaft, Arbeitsmarkt und Energie. Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau hatte sich zuvor positiv geäußert. Es fehlten noch die letzten Gespräche. Aus Mexiko verlautete, eine Einigung sei bis Ende des Monats möglich.

Ob der noch bis Januar amtierende US-Kongress rechtzeitig einer Reform des Abkommens zustimmen kann, wird damit fraglich. In beiden Parlamentskammern haben zurzeit die Republikaner die Mehrheit. Bei der Wahl im November könnten jedoch die Demokraten, die Freihandelsabkommen traditionell eher skeptisch sehen, das Repräsentantenhaus gewinnen.

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