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US-Haushaltsplan Donald Trump will die Raumstation ISS privatisieren

Der US-Präsident will die kommerzielle Nutzung der Raumfahrtstation bis 2025 möglich machen. Das legt der am Montag vorgestellte Haushaltsplan nahe. Mit einem Etat von 150 Millionen Dollar soll dafür geworben werden.

Gegen eine Privatisierung spricht, dass kein Unternehmer die Haftung für die Station übernehmen kann. Quelle: dpa

WashingtonUS-Präsident Donald Trump will erreichen, dass die Raumfahrbehörde Nasa die Internationale Raumstation ISS bis 2025 an private Investoren übergibt. Nach dem am Montag vorgelegten Haushaltsplan soll die bundesstaatliche Finanzierung der ISS in sieben Jahren beendet werden. Mit 150 Millionen Dollar soll für eine künftige kommerzielle Nutzung der Raumstation geworben werden.

Das erste ISS-Modul wurde 1998 in den Orbit gebracht; seit den 1990er Jahren hat die Nasa inzwischen an die 100 Milliarden Dollar für den Außenposten in der Erdumlaufbahn ausgegeben. Die USA sind aber nicht die einzigen Nutzer der Raumstation: Auch Russland, Europa und Kanada tragen dazu bei.

Gegen Trumps Plan sprachen sich mehrere Raumfahrtexperten aus. Der frühere ISS-Programm-Manager Mike Suffredini verwies darauf, dass kein Unternehmen die Haftung für die bisher vom Staat betrieben Raumstation zu übernehmen bereit sei.

Trumps Haushalt sieht mit 19,9 Milliarden Dollar etwas mehr Geld für die Nasa vor. Rund 10 Milliarden sind für bemannte Projekte insbesondere „um und auf dem Mond“ bestimmt.

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