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US-Ökonomie US-Industrie mit Auftragsrückgang – Aber Plus bei Investitionsgütern

Die US-Industrie konnte mit den Aufträgen langlebiger Güter nicht an den Vormonat anschließen. Die Flugzeugindustrie zieht die Bilanz ins Negative.

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Werden nur zivile Investitionsgüter wie Maschinen berücksichtigt und Flugzeuge ausgeklammert, dann stiegen die Aufträge um 1,4 Prozent. Quelle: dpa

Washington Unerwartet starker Auftragsschwund in der US-Industrie: Die Bestellungen für langlebige Güter – vom Toaster bis zum Flugzeug – fielen im Juli um 1,7 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich ein Minus von 0,5 Prozent erwartet. Die Zahlen schwanken oft, da sie stark von Flugzeug-Bestellungen abhängen.

Werden nur zivile Investitionsgüter wie Maschinen berücksichtigt und Flugzeuge ausgeklammert, dann stiegen die Aufträge um 1,4 Prozent. Das gilt als Indiz dafür, dass die Unternehmen auch im laufenden Sommerquartal wieder mehr investieren. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die im Januar in Kraft getretenen Steuersenkungen in Höhe von 1,5 Billionen Dollar.

Der Handelsstreit mit wichtigen Partnern wie China, Kanada, Mexiko und der Europäischen Union könnte aber künftig die Investitionen vieler Firmen bremsen.

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