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US-Präsidentenwahl 2016 Jeb Bush denkt über Kandidatur nach

Der Bruder von George W. Bush kann sich vorstellen, US-Präsident zu werden. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung über ein Antreten gefallen. Jeb Bush will erst herausfinden, wie viel Unterstützung er bekäme.

Jeb Bush kündigt Kandidatur bei US-Präsidentschaftswahlen 2016 an. Quelle: dpa

Jeb Bush hat die bisher deutlichste Ankündigung einer möglichen Präsidentschaftskandidatur gemacht. Auf Facebook und Twitter schrieb der frühere Gouverneur von Florida und Sohn von Ex-Präsident George Bush am Dienstag, er habe entschieden, „die Möglichkeit einer Kandidatur für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten aktiv auszuloten“.

Eine Sprecherin erklärte, eine „endgültige Entscheidung“ über ein Antreten bei der Wahl 2016 sei damit noch nicht gefallen. Diese werde es erst 2015 geben, nachdem der Republikaner Bush abgeschätzt habe, wie groß die Unterstützung für seine Kandidatur tatsächlich sei. „Das ist ein natürlicher nächster Schritt und stellt eine neue Phase seines Abwägungsprozesses dar“, sagte die Sprecherin, Kristy Campbell.

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Jeb Bushs Vater George H. W. Bush und sein Bruder George W. Bush waren bereits Präsidenten der USA. Als aussichtsreichste Herausforderin auf Seiten der Demokraten gilt eine andere Vertreterin einer prominenten Polit-Dynastie, die ehemalige First Lady und Außenministerin Hillary Clinton. Auch sie hat noch nicht offiziell erklärt, ob sie antritt.

Jeb Bush schrieb in einer Weihnachtsbotschaft, er habe mit seiner Familie zu Thanksgiving über „die Zukunft der Nation“ und eine mögliche Kandidatur gesprochen. Die Entscheidung, die Kandidatur aktiv zu verfolgen, sei ein Resultat dieser Gespräche. „In den kommenden Monaten hoffe ich, viele von Ihnen besuchen zu können und mich über die Wiederherstellung des Versprechens von Amerika zu unterhalten.“

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Bush kündigte auch die Gründung seines eigenen Politischen Aktionskomitees (PAC) für Januar an. Damit kann er Spendengelder einsammeln und sie nutzen, um Kandidaten in anderen Rennen zu unterstützen. „Zweck des PACs wird es sein, Führungspersonen, Ideen und eine Politik zu unterstützen, die die Möglichkeiten und den Wohlstand für alle Amerikaner ausweitet.“

Neben Bush erwägen rund ein Dutzend weitere Republikaner ein Antreten bei der Präsidentschaftswahl 2016. Keiner hat einen solchen Schritt aber bisher offiziell angekündigt. Ebenso wie die Demokraten müssen sie erst durch eine Vorwahl, bevor einer von ihnen zum offiziellen Kandidaten der Partei gekürt wird.

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