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US-Präsidentschaftswahlen Trump kritisiert erneut Briefwahl – und will Nevada verklagen

Der US-Präsident fürchtet einen Wahlbetrug durch die Briefwahl. Nun will er den US-Bundesstaat Nevada verklagen, weil dieser per Gesetz den Weg für die postalische Stimmabgabe fördert.

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Trump hat die Briefwahl mit dem Hinweis auf Betrugsmöglichkeiten wiederholt in Zweifel gezogen. Quelle: Reuters

US-Präsident Donald Trump schürt weiter Befürchtungen um einen möglichen Wahlbetrug durch das Briefwahlverfahren bei den Präsidentschaftswahlen im November. Er habe das Recht, eine Exekutivverordnung über die Abstimmung per Brief zu erlassen, sei aber noch nicht dazu gekommen, erklärte Trump am Montag. Er kündigte an, den US-Bundesstaat Nevada wegen eines neuen Gesetzes zu verklagen, das ermöglicht, vor den Wahlen Stimmzettel an alle Wähler zu verschicken.

Einige US-Staaten sehen die Briefwahl als Chance, die Abstimmung für die Wähler trotz der Coronavirus-Pandemie sicher durchzuführen. Trump hat die Wahlmethode mit dem Hinweis auf Betrugsmöglichkeiten wiederholt in Zweifel gezogen.

Trumps politische Gegner werfen ihm vor, mit seiner Kritik an dem Briefwahlsystem einer Anfechtung des Wahlergebnisses im November nach einer möglichen Wahlniederlage vorzubauen.

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