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US-Sanktionen USA drängen andere Staaten zu Importstopp von Öl aus dem Iran

Im Zuge weiterer Sanktionen will die USA den Iran finanziell austrocknen. Verbündete sind dazu aufgerufen, iranische Öleinfuhren zu stoppen.

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Der Iran sieht sich mit neuen US-Sanktionen konfrontiert. Quelle: Reuters

Washington Die USA haben ihre Verbündeten und andere Staaten einem Regierungsvertreter zufolge aufgefordert, ihre Öleinfuhren aus dem Iran bis November zu stoppen. Auf diese Weise solle die Islamische Republik finanziell ausgetrocknet werden, erklärte am Dienstag ein hochrangiger Vertreter der US-Regierung, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Er kündigte an, dass in der kommenden Woche eine US-Delegation in die Golf-Region reisen werde. Die dortigen Ölproduzenten müssten die globale Ölversorgung sicherstellen, wenn der Iran als Lieferant ausfalle.

Am 4. November sollen auch schärfere US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft treten. Die USA haben das 2015 geschlossene Atomabkommen mit dem Iran im Mai einseitig aufgekündigt und die Sanktionen angekündigt. Die Regierung in Washington hat auch Unternehmen in anderen Staaten mit Strafmaßnahmen gedroht, die trotzdem weiter mit der Islamischen Republik Geschäfte machen. Betroffen davon ist auch Deutschland.

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