US-Strafzölle Stahlverband fordert Politiker zur entschiedener Reaktion auf

Die Stahlindustrie hofft auf Widerstand europäischer Politiker gegen die Strafzölle. Vor allem Deutschland müsse Initiative zeigen.

Deutschland als „industrielles Kernland“ solle Initiative zeigen. Bislang fehle den europäischen Institutionen die Kraft, aus den globalen Entwicklungen klare Schlüsse zu ziehen, hieß es. Quelle: dpa

BerlinMit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte hat die Wirtschaftsvereinigung Stahl entschiedene Reaktionen gefordert. „Deutschland und die EU dürfen nicht abseits stehen, wenn der Versuch unternommen wird, die internationalen Spielregeln umzuschreiben“, schrieb Verbandspräsident Hans Jürgen Kerkhoff in einem am Sonntag online veröffentlichten Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“. Die Europäische Kommission müsse rasch handeln.

Deutschland als „industrielles Kernland“ solle Initiative zeigen. Bislang fehle den europäischen Institutionen die Kraft, aus den globalen Entwicklungen klare Schlüsse zu ziehen, hieß es.

Kerkhoff warnte vor den weltweit spürbaren Folgen der US-Importzölle von bis zu 25 Prozent, insbesondere in Deutschland und Europa. Unternehmen, die bisher Stahl in die USA exportierten, würden sich Alternativen suchen. „Unter dem Strich bezahlt dann Europa die Rechnung für den amerikanischen Protektionismus.“

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