US-Vorwahl Gingrich gewinnt in South Carolina

Newt Gingrich hat Favorit Mitt Romney in die Knie gezwungen. Die Vorwahl im konservativen Süden gilt als richtungweisend.

Obamas Konkurrenten
Die Kandidaten der Republikaner
Herman Cain Quelle: dapd
Michele Bachman Quelle: REUTERS
Jon Huntsman Quelle: dapd
Newt Gingrich Quelle: REUTERS
Rick Perry Quelle: dapd
Rick Santorum Quelle: dpa
Ron Paul Quelle: REUTERS
Mitt Romney Quelle: dapd

Mitt Romney sah sich schon an Ziel: „Wir werden das Weiße Haus verändern und Amerika wieder auf die Beine stellen“, rief er seinen Anhängern am Abend des 3. Januars zu. Romney sah sich als Favorit: sowohl im Duell der republikanischen Präsidentschaftsbewerber, als auch beim anschließenden Kampf um das Weiße Haus gegen Amtsinhaber Barack Obama.Doch in South Carolina kam alles anders. Romney liegt mehr als 13 Prozentpunkte hinter Newt Gingrich. "Ich danke jedem, der entschieden hat, mit uns gemeinsam Washington zu verändern", sagte er bei seiner anschließenden Ansprache. Außerdem rief er über Twitter seine Anhänger dazu auf, ihm bei der nächsten Vorwahl in Florida zu helfen, "den K.O.-Schlag zu landen."

FAQ US-Vorwahlen

Gingrich hatte vor der Wahl in South Carolina Konkurrent Mitt Romney scharf attackiert. Die TV-Debatte mit Gingrich hatte Romney ein paar Tage vor der Wahl richtig alt aussehen lassen. Gingrich attackierte ihn, weil er sich weiterhin weigert, seine Steuererklärungen offenzulegen. Hinzu kam ein 27-minütiges Anti-Romney-Video.

Letztlich kam Gingrich nach Auszählung der Stimmen auf rund 40 Prozent, während der vorherige Favorit Romney nur 27 erreichte. Dritter wurde der ehemalige Senator aus Pennsylvania, Rick Santorum, mit 17 Prozent. Der Kongressabgeordnete Ron Paul bekam 13 Prozent der Stimmen. Damit haben drei Vorwahlen drei Sieger hervorgebracht: Nach der endgültigen Auszählung der Stimmen von Iowa stand fest, dass nicht der Ex-Gouverneur von Massachusetts Romney, sondern der Konservative Rick Santorum die meisten Wähler auf seine Seite ziehen konnte. Romney gewann in New Hampshire und nun Gingrich in South Carolina. Damit ist alles wieder offen.

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Romney sagte kurz nach Schließung der Wahllokale, dass es ein harter Kampf für ihn gewesen sei. "Wir müssen noch einen weiten Weg gehen."

mit Material von dpa

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