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US-WahlBiden sammelt über 25 Millionen Dollar an Spenden ein

Die Gelder sind für die Wahlkampagne zur Wiederwahl des US-Präsidenten vorgesehen. Bei der Veranstaltung wurde er von seinen Vorgängern Barack Obama und Bill Clinton unterstützt. 29.03.2024 - 02:50 Uhr

US-Präsident Joe Biden hat am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Wahlspenden-Gala in New York nach Angaben der Veranstalter mehr als 25 Millionen Dollar für seine Wiederwahlkampagne eingenommen. Biden wird bei der Veranstaltung in der Radio City Music Hall von seinem Vorgänger Barack Obama sowie seinem früherer Amtskollegen Bill Clinton unterstützt.

Die Eintrittskarten für die Veranstaltung kosteten einem mit der Gala vertrauten Demokraten zufolge zwischen 250.000 und einer halben Million Dollar. Kleinspender konnten 25 Dollar zahlen, um bei einer separaten virtuellen Veranstaltung mit Obama, Biden und Clinton dabei zu sein. Vor etwa 5000 Gästen werden die Präsidenten an einer Diskussion teilnehmen, die von „The Late Show“-Moderator Stephen Colbert moderiert wird. Die Liste der dort auftretenden Musiker umfasst Queen Latifah, Lizzo, Ben Platt, Cynthia Erivo und Lea Michele. Die Gala wird nicht im Fernsehen übertragen, aber die Veranstalter planen, einzelne Videoclips in den sozialen Medien zu veröffentlichen.

Die Demokraten hatten im Vorfeld die Symbolik des Treffens der drei Staatsoberhäupter betont. Obama und Clinton unterstützen Biden und seine Politik, sagte Präsidialamtssprecherin Karine Jean-Pierre am Mittwoch. „Wir verstehen, wie wichtig es ist, dass die drei zusammenkommen.“ Bidens Wahlkampfteam wurde in einer Erklärung deutlicher. „Die Zahlen lügen nicht: Die heutige Veranstaltung ist eine massive Machtdemonstration und zeigt das Momentum hinter der Wiederwahl von Biden und Harris“, hieß es unter Verweis auch auf Vizepräsidentin Kamala Harris. Die Wahlspenden-Gala in New York soll nach dem Willen der Demokraten die erfolgreichste der US-Geschichte werden.

Experten verwiesen auf die Beliebtheit von Obama besonders bei jüngeren Wählern. Diese Zielgruppe könnte nicht nur wegen Bidens Alter von 81 Jahren mit dem Amtsinhaber fremdeln. Viele sind wütend und enttäuscht über seine als einseitig empfundene Unterstützung für Israel im Gaza-Krieg. Ungeachtet der für europäische Verhältnisse hohen Summen könnten die Spenden selbst sich am Ende als nicht entscheidend für die Wahl Anfang November erweisen. Zwar hat Biden bislang deutlich mehr Geld eingesammelt als Trump. Dies war jedoch auch der Fall bei der Abstimmung 2016, als Hillary Clinton 769,9 Millionen Dollar zusammenbrachte und damit deutlich mehr als Trump mit 433,4 Millionen. Dieser gewann jedoch die Wahl. Biden und Trump liegen Umfragen zufolge gegenwärtig faktisch gleichauf.

rtr
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