US-Wahlkampf Diese US-Größen stehen hinter den Präsidentschaftskandidaten

Wer in den USA Präsident werden will, braucht reiche Spender. Doch wer unterstützt wen? Eine Auswertung zeigt: Hedgefonds und Casino-Riesen unterstützen Republikaner, Investmentbanker und Oscar-Gewinner Hillary Clinton.

Leonardo DiCaprioSeitens Hollywood erfährt Clinton auch von zahlreichen Schauspielerinnen Unterstützung. Zu den prominenten Spendern ihres „Super-PACs“ gehört der Oscar-Gewinner Leonardo DiCaprio, der sich offen für die Bekämpfung des Klimawandels einsetzt. Neben DiCaprio stehen auch Tobey Maguire, Dakota Fanning, Ben Affleck und Chris Meledandri auf der Spenderliste. Quelle: dpa
Bill GatesBill Gates macht aus seiner politischen Einstellung kein Geheimnis. Er setzt sich für Immigranten in den USA ein und prangert den Klimawandel an. Wen genau er bei den Demokraten unterstützt, ist aber nicht bekannt. Quelle: dpa
Jeffrey KatzenbergAuch der Dreamworks-Chef Jeffrey Katzenberg steht hinter Hillary Clinton. Er hat ihrem „Super-PAC“ eine Millionen Dollar zugeschossen. Quelle: REUTERS
Koch-BrüderDie Koch-Brüder (im Foto Charles Koch) waren lange Zeit die größten Unterstützer der Republikaner. Sie hatten sich für George Bush und später Mitt Romney engagiert. Bei Letzterem ohne Erfolg. Doch das Problem ist nicht nur das dadurch verlorengegangene Geld. Auch die anhaltend negative Kritik gegen die Brüder macht den Milliardären zu schaffen. Bislang fielen sie daher im aktuellen Wahlkampf kaum auf. Quelle: AP
Mark ZuckerbergDer Facebook-Gründer macht des Öfteren auf die negativen Effekte des Klimawandels aufmerksam. Außerdem setzt Mark Zuckerberg sich für die Rechte der gleichgeschlechtlichen Ehe ein. Daher dürfte es naheliegend sein, dass er den Wahlkampf der Demokraten unterstützt. Auch die Geschäftsführerin des sozialen Netzwerks sympathisiert mit den Demokraten. Sheryl Sandberg hatte sich offen zu Hillary Clinton bekannt. „Ich würde es begrüßen sie als Präsidentin zu sehen“, sagte sie gegenüber Bloomberg TV im April 2015. Quelle: AP
Harold HammWie die Kochs gehörte auch der Rohstoffunternehmer Harold Hamm lange zu den zahlungskräftigen Unterstützer der Republikaner. 2012 fungierte Hamm als Energieberater des Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Im aktuellen Wahlkampf macht sich allerdings genauso rar wie die Gebrüder Koch. Quelle: REUTERS
Satya NadellaWie sein Vorgänger ist auch der neue Microsoft-Chef Satya Nadella dem demokratischen Lager zuzuordnen. Selbst aus Indien stammend setzt sich Nadella ebenfalls für die Rechte von Immigranten ein. Quelle: REUTERS
Paul Singer Auffällig viele Hedgefonds-Manager setzen im Wahlkampf auf die Republikaner. Clifford Asness und Kenneth Griffin gehören zu den Spendern. Zu den Geldgebern gehört auch Paul Singer, Chef des Hedgefonds Elliot Management Corporation. Er unterstützt den Wahlkampf von Marco Rubio. Quelle: REUTERS
George SorosAuch Investorenlegende George Soros mischt mit. Der gebürtige Ungare schießt Clintons Interessenverband (der sogenannte „Super-PAC“) satte acht Millionen Dollar zu. Quelle: REUTERS
Lloyd BlankfeinJahrelang pflegte die US-Demokratin Hillary Clinton (68) gute Beziehungen zur US-Finanzwelt. Als einer der spendenfreudigsten Unterstützer galt lange Zeit Lloyd Blankfein. Der Goldman-Sachs-Chef unterstützt seit Jahren die Clintons. Für diverse Reden von Hillary Clinton und ihrem Mann Bill bezahlte die Investmentbank allein 2013 rund 875.000 Dollar. Doch die guten Beziehungen zu den Banken sorgt für Gegenwind in Clintons Wahlkampf. Blankfein unterstützt die Demokratin daher nicht mehr öffentlich. Offenbar fließen auch keine Gelder mehr für ihre Kampagne. Quelle: REUTERS
Jamie DimonNeben Blankfein galt auch Jamie Dimon als großzügiger Spender der Clintons. Doch ähnlich wie bei Blankfein bekennt sich auch der Chef von JP Morgan nicht mehr öffentlich als Unterstützer Hillary Clintons. Fraglich bleibt aber, ob auch kein Geld mehr zur Unterstützung von ihrem Wahlkampf mehr fließt. 2013 unterstützten diverse Banken die Reden der Clintons noch offenkundiger. Rechnet man alle Honorare zusammen, die Bill und Hillary Clinton für ihre Reden von Banken wie JP Morgan, Goldman Sachs und der Bank of America erhalten haben, kommt man auf eine Gesamtsumme von 3,9 Millionen Dollar. Quelle: AP
Peter ThielPeter Thiel ist einer der wenigen Unterstützer der Republikaner im Silicon Valley. Er unterstützt Ted Cruz bei seinem Wahlkampf. Quelle: REUTERS
Sheldon Adelson2012 hatte der Casino-Riese Sheldon Adelson noch unfassbare 100 Millionen Dollar eingesetzt, um eine zweite Amtszeit Barack Obamas zu verhindern. Nun hält sich Adelson zurück. Doch es gibt Indizien, dass er den republikanischen Kandidaten Marco Rubio unterstützt. Ein Indiz ist die auffällige Berichterstattung im „Las Vegas Review-Journal“, die einflussreichste Zeitung in Nevada und im Besitz von Adelson. In ihr wird Rubio als geeignetster Präsidentschaftskandidat der Republikaner gepriesen. Quelle: AP
Steven SpielbergAuch von Oscar-Preisträger Steven Spielberg hat Clinton Geld bekommen. Wie Dreamworks-Chef Katzenberger ist der Regisseur mit einer Millionen Dollar in Hillary Clintons Wahlkampf engagiert. Quelle: AP
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