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US-Wirtschaft Auswirkungen des US-Arbeitsmarktberichts

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Dax verringert Tagesverluste nach US-Arbeitsmarktbericht

Der Dax hat am Freitag nach dem US-Arbeitsmarktbericht seine Tagesverluste verringert. Die Krim-Krise geriet zugleich etwas in den Hintergrund. Der Leitindex fiel am Nachmittag um 0,21 Prozent auf 9522 Punkte. Der MDax gab um ebenfalls 0,21 Prozent nach auf 16 840 Punkte und der TecDax verlor 0,14 Prozent auf 1290 Punkte. Der EuroStoxx 50 drehte ins Plus und stieg minimal um 0,03 Prozent.
Die US-Daten überzeugen laut Analyst Ralf Umlauf von der Helaba insbesondere vor dem Hintergrund des strengen Winterwetters. Sie signalisierten zudem - trotz des leichten Anstiegs der Arbeitslosenquote auf 6,7 Prozent - dass die US-Notenbank an dem eingeschlagenen Pfad, die milliardenschweren Anleihekäufe zu drosseln, bis auf Weiteres festhalten werde. In den USA wurden im Februar mehr neue Stellen geschaffen als erwartet, die Arbeitslosenquote hingegen stieg überraschend um 0,1 Prozentpunkte.


Favorit im Dax war die Aktie der Darmstädter Merck mit plus 1,30 Prozent. Allerdings hatte sie tags zuvor unter einem schwachen Jahresausblick des Pharma- und Spezialchemiekonzerns gelitten und war mit einem Minus von mehr als vier Prozent größter Tagesverlierer gewesen.
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer verstärkt sich im Saatgut-Geschäft und übernimmt die argentinische Biagro-Gruppe, einen Hersteller biologischer Saatgutbehandlungsmittel. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Bayer-Aktie verbilligte sich um 0,24 Prozent.
Im MDax gaben die Fraport-Aktien nach vorläufigen Jahreszahlen und dem Ausblick um 0,66 Prozent nach. Vor allem auf der Ergebnisseite gebe es Enttäuschungen, sagten Analysten.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,31 Prozent am Vortag auf 1,33 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,21 Prozent auf 134,27 Punkte. Der Bund Future sank um 0,12 Prozent auf 144,48 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank setze den Referenzkurs auf 1,3894 (Donnerstag: 1,3745) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7197(0,7275) Euro.

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