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US-Wirtschaft Auswirkungen des US-Arbeitsmarktberichts

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Rendite von Bunds und Treasuries nach US-Arbeitsmarktdaten höher

Zehnjährige Bundesanleihen haben nach den US-Arbeitsmarktdaten am Freitagnachmittag schwächer notiert. Ihre Rendite lag zuletzt mit 1,67 Prozent drei Basispunkte über Vortagsniveau. Der Bund-Future fiel um 28 Basispunkte auf 141,90 Prozent. Treasuries rentierten mit 2,81 Prozent sieben Basispunkte höher.

Die Zahl der Neueinstellungen in den USA überraschte positiv. Außerhalb der Landwirtschaft waren im Februar 175.000 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden, nachdem es im Januar nach revidierten Angaben 129.000 gewesen waren, wie das US- Arbeitsministerium um 14:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit mitgeteilt hatte. Die mittlere Erwartung aus einer Bloomberg- Umfrage unter Ökonomen hatte auf 149.000 gelautet. Die Arbeitslosenquote jedoch stieg leicht auf 6,7 Prozent; erwartet war eine unveränderte Quote von 6,6 Prozent.


“Die Zahlen überzeugen insbesondere vor dem Hintergrund des oft zitierten strengen Winterwetters”, kommentierte Ralf Umlauf von der Helaba. Die Zahlen signalisierten ungeachtet des leichten Anstiegs der Arbeitslosenquote, dass die US-Notenbank an dem eingeschlagenen Pfad des „Tapering“ bis auf Weiteres festhalten werde, so der Ökonom.
Anleihen der europäischen Peripherie gaben ihre Kursgewinne vom Vormittag überwiegend ab. Zehnjährige spanische Bonds rentierten zuletzt mit 3,38 Prozent noch einen Basispunkt niedriger als am Vortag, die Rendite entsprechender italienischer Papiere lag mit 3,44 Prozent nahezu auf Vortagsniveau.

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