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USA Herabstufung mit fatalen Folgen

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Wie werden die Börsen reagieren?

Alle erwarten, dass die Börsen weiter abstürzen werden. Der Verkauf von Papieren, der die wichtigsten Leitbörsen in den vergangenen acht Handelstagen in die Tiefe rauschen ließ, wird aller Voraussicht nach weiter zunehmen. Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, erwartet nach der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit gar einen Ausverkauf an den Börsen. „Die Herabstufung wird die Verunsicherung an den Märkten noch weiter treiben“, sagt Horn. Institutionelle Anleger müssten nun reagieren und ihre jeweiligen Portfolios umschichten. Als Beispiel nennt der Ökonom Lebensversicherungen, die Staatsanleihen mit Bestnote in ihren Portfolios benötigen - sie müssten jetzt die ehemals als sicher eingestuften US-Papiere abstoßen. „An den Börsen werden auch in der neuen Handelswoche turbulente Tage zu erwarten sein“, prophezeit Horn.

Was die Staaten tun können

Wie können die USA und die größten Wirtschaftsnationen der Welt gegensteuern?

Langfristig können die Nationalstaaten das Vertrauen der Anleger nur zurückgewinnen, in denen sie ihre Haushalte konsolidieren und seriös wirtschaften. Kurzfristig müssen sie die Märkte beruhigen, in denen sie Sicherheit demonstrieren – und untereinander vertrauen. Fast ein Drittel der US-Staatsanleihen etwa liegt im Besitz ausländischer Staaten. China ist der größte Gläubiger der USA, die Vereinigten Staaten schulden dem Riesenreich über eine Billion Dollar. Würde sich China von großen Teilen seiner Anleihen trennen, würden Privatanleger nachziehen und das System ins Wanken bringen.

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