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USA: Teurer Amtseid 130 Millionen Dollar für Obamas Amtseinführung

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Herausforderung für die US-Sicherheitskräfte

Die Riesenfeier für den neuen Präsidenten bedeutet auch eine Riesen-Herausforderung für Polizei und Secret Service.

Insgesamt 42.500 Sicherheitskräfte aus Militär, Nationalgarde und Polizei sollen dafür sorgen, dass die Feiern reibungslos verlaufen.

Zum Vergleich: Zu normalen Zeiten zählt Washington DC gerade einmal 4.100 Polizisten. Alle 5265 Überwachungskameras der Stadt werden vermutlich in einer Kommandozentrale zusammengeschaltet. "Das werden meines Wissens die umfangreichsten Sicherheitsvorkehrungen, die es bisher bei einer Amtseinführung gab", meinte Heimatschutzminister Michael Chertoff vor kurzem.

Besonders streng sind die Sicherheitsvorschriften für all jene, die ein Ticket für die National Mall ergattert haben aus nächster Nähe zusehen wollen, wie Obama im Cadillac die Pennsylvania Avenue entlangfährt. Für sie sind Kinderwägen sind ebenso verboten wie Thermoskannen und Regenschirme. Das Secret Service rät dazu, nichts Größeres als ein Sandwich mitzunehmen. 

Obamas Amtseinführung wird eine politische Feier der Superlative

Obamas Amtseinführung wird eine politische Feier der Superlative – und dementsprechend hoch ist auch der finanzielle Aufwand. Laut Medienberichten werden die Feierlichkeiten mindestens 130 Millionen Dollar kosten. Dieser Schätzwert setzt sich aus insgesamt drei großen Kostenblöcken zusammen:

Die Veranstaltungen rund um die Amtseinführung:

Dazu zählt Obamas Auto-Parade entlang der Pennsylvania Avenue ebenso wie zehn offizielle Bälle zu Obamas Amtseinführung. Für diese Feierlichkeiten sieht das Inaugurationskommittee des Präsidenten  Ausgaben von 45 Millionen Dollar vor. Das Geld dafür stammt ausschließlich von privaten Sponsoren – und hier will Obamas Team darauf achten, nicht unter den Einfluss von Lobbyisten zu geraten. Das Komitee akzeptiert nur Spenden von Einzelpersonen in Höhe von maximal 50.000 Dollar, die Namen der großen Spender werden öffentlich gemacht. Zudem finanzieren Verkäufe von Obama-Merchandiseartikeln auch die Veranstaltungen. Bis Mitte vergangener Woche haben Obamas Unterstützer 35 Millionen Dollar gespendet. Ein Blick auf die Liste der großzügigsten Spender ist trotzdem aufschlussreich: Laut einem Bericht des Wall Street Journal sind Wall-Street-Angestellte bislang die fleißigsten Spender – 5,7 Millionen Dollar stammen aus ihren Taschen. Pikant dabei: Ausgerechnet jene Banken, die am meisten Geld von der US-Regierung kassieren, zahlen fleißig für Obamas Feiern.Obamas Amtseid und Amtsübergabe: Laut Angaben von CNN haben Kongress und Senat für den Ablegen des Amtseides vor dem Westflügel des Kapitols insgesamt 1,24 Millionen Dollar bewilligt, rund 10.000 Dollar weniger als noch 2005. Dieses Geld stammt aus Steuereinnahmen. Davon werden die 240.000 Tickets für die Feierlichkeiten, die kostenfrei ausgegeben wurden, ebenso bezahlt wie ein traditionelles Mittagessen für 220 Leute nach dem Amtseid. Weitere 3,5 Millionen Dollar kosten der Aufbau der Tribüne vor dem Kapitol sowie die Miete für die Stühle. Die Polizei des Kapitols hat zudem 1,5 Millionen Dollar für die zusätzlich notwendigen Sicherheitskräfte vorgesehen.Kosten für Transport und Sicherheit: An diesem Punkt werden die Feierlichkeiten richtig teuer. Denn die Kosten für Verkehr und Transporte, die große Anzahl der Teilnehmer aus allen Bundesstaaten und der enorme Sicherheitsaufwand haben einen hohen Preis. Im US-Bundesbudget wird sich das Inaugurationswochenende mit satten 49 Millionen Dollar niederschlagen. Darin enthalten sind auch die Ausgaben für das Secret Service und das Militärpersonal. Bezieht man die Kosten der umliegenden Bundesstaaten ebenfalls mit ein, wird’s noch teurer. Gemeinsam rechnen die Bundesstaaten Virginia und Maryland sowie die Stadt Washington mit Sonderausgaben in Höhe von 75 Millionen Dollar. Das inkludiert dann auch die zusätzlichen Ausgaben für Polizei und Transporte – so werden etwa Sonderzüge nach Washington bereitgestellt.

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