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USA Trump – Länder wollen aus Furch vor US-Zöllen „echte Deals“ abschließen

Laut dem US-Präsidenten trage seine Handelspolitik Früchte. Aus Furcht vor den US-Zöllen wollten viele Staaten „echte“ Abkommen abschließen.

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Der US-Präsident kündigte immer wieder Sonderzölle auf chinesische Waren an. Quelle: AP

Washington US-Präsident Donald Trump hat eine positive Bilanz seiner Handelsstrategie gezogen. „Staaten kommen zu uns und wollen ECHTE Handelsabkommen schließen, nicht die einseitigen Horror-Show-Abkommen, die vergangene Regierungen vereinbart haben“, erklärte Trump am Samstag auf Twitter unter Anspielung auf seine Amtsvorgänger. „Sie wollen nicht zum Ziel von US-Zöllen werden“, schrieb er über die Länder. Namen von Staaten nannte er nicht.

Zum Handelskonflikt mit China erklärte Trump, die Dinge liefen „sehr gut“. Von China erhalte man Milliarden von Dollar. „Bislang bezahlt unser Verbraucher nichts“, schrieb er. Die Aussage steht im Widerspruch zu einer Studie der privaten Forschungsgruppe National Bureau of Economic Research vom März, wonach die Kosten der 2018 verhängten US-Zölle gegen China an die amerikanischen Verbraucher weitergereicht wurden.

Die USA und China überziehen sich seit Monaten mit Zöllen und Gegenzöllen. Die jüngsten Gespräche in Shanghai brachten keine Fortschritte. Trump kündigte daraufhin an, ab dem 1. September Sonderzölle auch auf bisher davon verschonte chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verhängen zu wollen. Zudem forderte er von China Zugeständnisse. Die Regierung in Peking hat Gegenmaßnahmen zu den neuen Zöllen angekündigt.

Mehr: Mit seinen jüngsten Zolldrohungen provoziert der US-Präsident neue Eskalationen im Handelsstreit. Das belastet das ohnehin schon unsichere Marktumfeld weiter.

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