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USA Ukraine-Affäre: Whistleblower will Fragen schriftlich beantworten

Der Whistleblower will nicht in der Öffentlichkeit auftreten, um seine Anonymität zu wahren. Unterdessen fordern mehrere Republikaner die Offenbarung des Whistleblowers.

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„Offenbart den Whistleblower und beendet den Impeachment-Schwindel“, schreibt Trump auf Twitter. Quelle: AP

Der Informant, der in der Ukraine-Affäre US-Präsident Donald Trump belastet hat, will sich den Fragen republikanischer Abgeordneter stellen. Die unbekannte Person sei bereit, unter Eid Fragen schriftlich zu beantworten, gab Anwalt Mark Zaid am Sonntag über Twitter bekannt.

Trump und seine Republikaner hatten in den vergangenen Wochen mehrfach gefordert, dass die Person sich zu erkennen gebe. „Offenbart den Whistleblower und beendet den Impeachment-Schwindel“, schrieb Trump auch am Sonntag wieder auf Twitter. Zaid sagte, die Anonymität des Informanten sei wichtig, um seine Sicherheit zu gewährleisten.

Der republikanische Fraktionschef im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, sagte, schriftliche Antworten seien nicht genug. Die Person müsse öffentlich vor dem Ausschuss aussagen, der ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump untersucht.

„Wenn wir über die Entfernung des Präsidenten der Vereinigten Staaten sprechen, das Ungeschehenmachen der Demokratie, das Ungeschehenmachen dessen, wofür die amerikanische Öffentlichkeit gestimmt hat, dann sollte dies Person vor dem Ausschuss erscheinen“, sagte McCarthy am Sonntag in der Sendung „Face the Nation“ bei CBS.

Der Whistleblower - ob es eine Frau oder ein Mann ist, ist unbekannt - hatte Bedenken über ein Telefonat Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski geäußert, in dem der US-Präsident seinen Kollegen Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und dessen Sohn nahelegte. Trumps demokratische Kritiker witterten Amtsmissbrauch und leiteten die Schritte für ein Impeachment-Verfahren ein.

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