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USA US-Senat geht gegen Trumps geplanten Truppenrückzug vor

Donald Trump will amerikanische Truppen aus Krisengebieten abziehen. Der US-Senat wehrt sich dagegen – ausgerechnet auf republikanische Initiative.

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Der US-Präsident hält den Islamischen Staat in Syrien für besiegt. Quelle: AP

Washington Der US-Senat hat der Afghanistan- und Syrienpolitik von Präsident Donald Trump einen Warnschuss vor den Bug gegeben. Mit Zweidrittelmehrheit – 68 gegen 23 Stimmen – leiteten die Senatoren am Donnerstag eine Gesetzesinitiative weiter, die sich gegen einen Rückzug von US-Truppen aus Afghanistan und Syrien wendet. Der US-Senat hat 100 Sitze.

Die Initiative wurde vom Mehrheitsführer im Senat, dem Republikaner Mitch McConnell, eingebracht. Sie besagt, dass die Terrormiliz Islamischer Staat und das Terrornetzwerk Al-Kaida noch immer eine ernste Bedrohung der Sicherheit der USA seien und warnt „vor einem überstürzten Abzug“ aus beiden Ländern. Beide Gruppen könnten dies dazu ausnutzen, sich neu zu formieren und die Länder zu destabilisieren.

Trump hat Pläne für die Beendigung der amerikanischen Militärpräsenz in Syrien im Dezember angekündigt. Er begründete das damit, dass der Islamische Staat dort besiegt sei. Seine Geheimdienstchefs haben gerade erklärt, die Terrormiliz sei weiterhin gefährlich. Zu Afghanistan hat Trump die Streitkräfte angewiesen, Pläne zu einem Rückzug von bis zur Hälfte der 14.000 US-Soldaten auszuarbeiten.

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