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Vaclav-Havel-Preis Inhaftierter türkischer Richter mit Menschenrechtspreis geehrt

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates ehrt Beiträge zur Verteidigung der Menschenrechte mit dem Vaclav-Havel-Preis. In diesem Jahr erhält ihn der in der Türkei inhaftierte Verfassungsrichter Murat Arslan.

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Straßburg Der inhaftierte türkische Verfassungsrichter Murat Arslan ist mit dem Menschenrechtspreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarats ausgezeichnet worden. Die Abgeordneten aus den 47 Mitgliedstaaten verliehen dem 43 Jahre alten Juristen am Montag in Straßburg den Vaclav-Havel-Preis.

Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurde Arslan verhaftet und sitzt nun seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft. Ihm wird Mitgliedschaft in der Bewegung um den in den USA lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen vorgeworfen, den die türkische Führung für den gescheiterten Putsch verantwortlich macht.

Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und nach dem verstorbenen Bürgerrechtler und Präsidenten der Tschechischen Republik benannt. Die Parlamentarische Versammlung vergibt ihn seit 2013. Im vergangenen Jahren hatte wurde die Jesidin und ehemalige IS-Gefangene Nadia Murad ausgezeichnet.

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