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Venezuela China fordert Souveränität von Venezuela zu respektieren

Der Machtkampf in Venezuela geht weiter, während die Welt zuschaut. China appelliert nun mehr zu tun, um das angeschlagene Land zu fördern.

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Peking China hat nach neuen Zusammenstößen zwischen Opposition und Regierung in Venezuela vor der Einmischung in interne Angelegenheiten des lateinamerikanischen Staates gewarnt. Der Einsatz „sogenannter humanitärer Hilfen“ für politische Zwecke werde abgelehnt, teilte das Außenministerium in Peking am Montag mit. Die Souveränität des Landes müsse respektiert werden.

Am Samstag waren in westlichen und lateinamerikanischen Staaten organisierte Hilfslieferungen nach Venezuela an den Grenzübergängen von der Armee gestoppt worden. Dabei kam es zu Ausschreitungen mit mindestens drei Toten. Das chinesische Außenministerium appellierte an die internationale Gemeinschaft mehr zu tun, um die Stabilität und die wirtschaftliche Entwicklung Venezuelas zu fördern.

Der Oppositionsführer und selbsternannte Interimspräsident Juan Guaido hatte zu den Hilfslieferungen aufgerufen, die Präsident Nicolas Maduro als US-gesteuerte Einflussnahme zur Destabilisierung seiner sozialistischen Regierung ablehnt. Das weitere Vorgehen in der Krise soll noch am Montag in Kolumbien unter Beteiligung von US-Vizepräsident Mike Pence und Guaido von der Lima-Gruppe beraten werden – einer Allianz von 14 amerikanischen Ländern.

In US-Regierungskreisen hieß es, Pence werde „konkrete Schritte“ und „klare Aktionen“ ankündigen.

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