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Verfassungsänderung Beschränkung von Bauland fällt bei Volksabstimmung in der Schweiz durch

In der Schweiz wird es keine rigorose Obergrenze für Bauland geben. Die „Zersiedlungsinitiative“ wurde bei der Abstimmung mehrheitlich abgelehnt.

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Der Initiative wurde bei einer Volksabstimmung in der Schweiz eine Absage erteilt. Quelle: dpa

Bern Die Schweizer haben sich am Sonntag mehrheitlich gegen eine rigorose Obergrenze für Bauland ausgesprochen. Nach einer Hochrechnung des Umfrageinstituts gfs.bern lehnten am Sonntag 64 Prozent der Befragten die so genannte Zersiedelungsinitiative ab.

Sie hätte in der Verfassung festgeschrieben, dass für jedes neue Gebiet, in dem gebaut werden soll, ein zur Bebauung vorgesehenes Stück Land in gleicher Größe anderswo wieder zu Landwirtschaftsland wird.

Es gibt jedes Jahr vier Volksabstimmungstermine in der Schweiz. Wahlberechtigt sind gut fünf Millionen Einwohner. Die Wahlbeteiligung schwankt je nach Thema zwischen 30 und 60 Prozent.

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