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Verhandlungen seit 2013 Japan und EU wollen Freihandelsabkommen unterzeichnen

Mit dem Abkommen sollen nahezu alle Zölle aufgehoben werden. Damit setzt das Abkommen ein klares Zeichen gegen die Strafzollpolitik der USA.

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Bereits seit 2013 verhandeln die EU und Japan über ein Freihandelsabkommen; das Bild stammt von einem Gipfeltreffen im Jahr 2017. Quelle: Reuters

Tokio Die Europäische Union und Japan wollen am (heutigen) Dienstag einen umfassenden Freihandelspakt besiegeln. Mit diesem werden nahezu alle Zölle aufgehoben – ein Vorhaben, das also im Gegensatz zur Strafzollpolitik von US-Präsident Donald Trump steht und als Zeichen gegen Protektionismus gewertet werden kann. Die Unterzeichnung in Tokio ist rein zeremoniell, die meisten Details wurden bereits im vergangenen Jahr beschlossen. Die Verhandlungen liefen seit 2013.

Durch das Abkommen werden für japanische Konsumenten unter anderem die Preise für europäische Weine und Schweinefleisch sinken. In Europa werden Maschinenkomponenten, Tee und Fisch günstiger. Beide Seiten loben den Pakt, der ein Drittel der weltweiten Wirtschaft und mehr als 600 Millionen Menschen betrifft.

EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker werden am Abend zu einem Galadinner in der Residenz des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe erwartet.

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