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Verteidigungsausgaben US-Botschafter Grenell bekräftigt Trumps Forderungen an Deutschland

Der Diplomat würdigte die deutsch-amerikanischen Beziehungen, erneuerte jedoch auch die Kritik an den aus US-Sicht zu niedrigen Verteidigungsausgaben.

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Der US-Botschafter in Deutschland hob die enge Verbindung zwischen Deutschland und den USA hervor. Quelle: AP

Kiel US-Botschafter Richard Grenell hat die engen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gewürdigt, zugleich aber die Forderungen von US-Präsident Donald Trump an Deutschland und die EU bekräftigt. Grenell verlangte von der Bundesrepublik am Freitagabend in Kiel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union (JU) erneut, die Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent der Bruttoinlandsproduktes aufzustocken. Dafür bekam er vom Unions-Nachwuchs viel Applaus. Deutschland liegt zur Zeit bei etwa 1,25 Prozent, die USA bei 3,5 Prozent.

Dies sei nötig, um eine gemeinsame Verteidigungslinie der demokratischen Staaten gegen die weltweiten Herausforderungen etwa mit Russland oder China zu erreichen. Diese Aufforderung machten die USA auch deswegen, um das transatlantische Bündnis zu stärken. Zudem kritisierte Grenell wieder das Atomabkommen mit dem Iran, jenem Staat, der Terroristen finanziere.

Auch bemängelte er erneut den deutschen und europäischen Handelsüberschuss. Hier einen Ausgleich hinzubekommen, sei wichtig, um gemeinsam der aggressiven Handelspolitik Chinas entgegenzutreten. Zudem kritisierte er, dass Deutschland sein Gas vor allem aus Russland beziehe. Bei allen Differenzen betonte er wiederholt: „Das Band zwischen Deutschland und den USA kann nicht zerrissen werden.“

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