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Visite in Frankreich Merkel will mit Macron über Krisenherde und EU sprechen

Die Staatschef sprechen über die Zukunft der EU. Außerdem beraten sie sich zu der Krise im Libanon, in Belarus sowie zwischen der Türkei und Griechenland.

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Deutschland und Frankreich sind die mächtigsten Volkswirtschaften in der EU. Quelle: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei einem Treffen am 20. August über außenpolitische Krisenherde und die weitere Entwicklung der EU beraten.

Sie werde Macron in dessen Sommerresidenz Fort de Bregancon am Mittelmeer besuchen, bestätigten die deutsche und französische Regierung am Freitag. Themen sollen Diplomaten zufolge unter anderem der Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei im östlichen Mittelmeer, die Krisen in Libanon, Libyen und Belarus sowie die Umsetzung der Beschlüsse des EU-Gipfels zu den europäischen Finanzen sein.

Nach französischen Angaben sollen auch der Brexit, die Beziehungen zu China und Afrika sowie ein koordiniertes Vorgehen der Europäer in der Corona-Krise auf der Agenda stehen.
Macron hat bislang vergleichsweise wenige hochrangige Gäste auf Fort de Bregancon in Südfrankreich empfangen. Darunter waren der russische Präsident Wladimir Putin und die ehemalige britische Premierministerin Theresa May. In Paris wurde darauf verwiesen, dass Merkels Visite in der Sommerresidenz französischer Präsidenten der erste Besuch eines deutschen Kanzlers seit dem von Helmut Kohl im Jahr 1985 sei.

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