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Vorschlag Österreichs Finanzminister will hohe Rohstoffpreise mit EU-weiter Spekulationssteuer bekämpfen

Der österreichische Finanzminister Wilhelm Molterer fordert eine EU-weite Spekulationssteuer, um die weiter steigenden Rohstoffpreise einzudämmen.

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Österreichs Finanzminister Quelle: dpa

Der WirtschaftsWoche sagte Molterer: „Ich halte eine Spekulationssteuer für ein mögliches Instrument – neben mehr Wettbewerb und Transparenz. Was wir speziell im Rohstoffsektor erleben, ist keine kurzfristige Preisspitze, sondern eine dauerhafte Strukturveränderung. Schätzungen zufolge sind zwischen 20 und 40 Prozent der gestiegenen Rohstoffpreise spekulationsgetrieben. Auf die strukturellen Veränderungen muss die Politik mit neuen Instrumenten reagieren.“

Dabei fürchtet Molterer nicht, dass die EU Kapital ins außereuropäische Ausland verdrängt. „Das glaube ich nicht. Nehmen Sie das Beispiel London. Die Stadt zählt trotz einer hohen Börsenumsatzsteuer zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt. Natürlich: Die von mir vorgeschlagene Spekulationssteuer sollte idealerweise global kommen. Notfalls aber muss die EU sie zunächst im Alleingang installieren.“

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