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Währungsabkommen Asiens Finanzmacht wächst

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Schmerzhafter Schnitt für Euro und Dollar

Bisher wurden Geschäfte zwischen China und Japan in US-Dollar abgewickelt, das wird sich nun ändern. Quelle: REUTERS

Bei dem Treffen in Peking einigten sich Japans Premier Noda und sein chinesischer Kollege Jiabao außerdem darauf, dass japanische Firmen den Verkauf von Staatsanleihen in chinesischen Yuan unterstützen dürfen. Damit hat Japan eine Alternative zu Euro und Dollar. Laut Angaben der japanischen Regierung werde die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt 2012 beantragen, chinesische Anleihen kaufen zu dürfen. Das könnte die Zahl der Renminbi-Anleihe-Emissionen deutlich erhöhen. Renminibi ist die offizielle chinesische Bezeichnung für die Währung der Volksrepublik China, die Einheit der Währung wird Yuan genannt.

Große Nachfrage nach Chinas Währung

Zwar galt der chinesische Renminbi für Anleger als attraktiv, wegen der strengen Geldpolitik Pekings gab es - trotz großer Nachfrage - allerdings nur ein geringes Angebot. 2011 wurden lediglich Anleihen im Wert von 18 Milliarden Dollar ausgegeben. Eine Öffnung des Anleihenmarktes dürfte schmerzhafte Folgen für die USA und Europa haben. Deren Anleihen verlören dadurch an Attraktivität - ausgerechnet jetzt, wo die Schuldenländer auf das Geld der Investoren angewiesen sind.

Allerdings sagten die Regierungschefs der Länder noch nichts dazu, wann der Pakt gelten soll. Außerdem hat sich Noda bislang nicht dazu geäußert, ob es neben dem starken Yuan auch einen starken Yen geben wird oder ob Japans Währung der kleine Bruder sein wird. Des Weiteren vereinbarten die Premiers, sich über die Errichtung einer Freihandelszone zwischen China, Japan, und Südkorea zu unterhalten sowie sich für die Stabilisierung Nordkoreas einzusetzen.

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