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Wahlen am 24. Juni Türkische Oppositionsparteien verbünden sich gegen Erdogans AKP

Bei den anstehenden Wahlen fordern mehrere Oppositionsparteien gemeinsam die regierende AKP heraus. Eines ihrer Themen: Wiederherstellung der Rede- und Pressefreiheit.

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Istanbul Sieben Wochen vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Türkei haben vier Oppositionsparteien ein Wahlbündnis besiegelt. Gemeinsam wollen sie die regierende AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan herausfordern.

Die Allianz sei ein Schritt hin zum „größtmöglichen Konsens“, sagte der Sprecher der größten Oppositionspartei CHP, Bülent Tezcan, am Samstag. Die Opposition in der Türkei gilt seit Jahren als zersplittert. Die CHP schloss den Deal mit der nationalkonservativen Iyi-Partei, einer islamistischen Bewegung und einer rechten Partei.

Tezcan sagte, die Gruppe habe sich auf wichtige Prinzipien geeinigt. Dazu gehörten die Wiederherstellung der vollen Rede- und Pressefreiheit. Auch solle die Justiz unabhängiger von der Regierung werden. Zuvor war Erdogans islamisch-konservative AKP ein Bündnis mit der ultranationalistischen MHP und einer zweiten Bewegung eingegangen.

Die Präsidenten- und Parlamentswahlen finden am 24. Juni gleichzeitig statt. Ursprünglich waren sie für November 2019 geplant gewesen. Erdogan zog die Wahlen jedoch vor.

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