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Wahlen in Schweden Briefwahlstimmen entscheiden Regierungsbildung in Schweden

Sozialdemokraten und Konservative liegen bei der Wahl in Schweden beinahe gleichauf. Jetzt entscheidet die Briefwahl über die Regierungsbildung.

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Stefan Löfven, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei, erreichte bei der Wahl am Sonntag 28,4 Prozent der Stimmen. Nach dem Wahl-Patt der beiden großen Blöcke stehen die schwedischen Parteien vor einer sehr schwierigen Regierungsbildung. Quelle: dpa

Stockholm Nach der Wahl in Schweden ist das Ergebnis so knapp, dass Briefwahlstimmen aus dem Ausland darüber entscheiden könnten, welches Lager die Regierung bilden kann. Weniger als ein halber Prozentpunkt liegt derzeit zwischen dem rot-grünen und dem liberal-konservativen Block, ein Mandat trennt sie.

Doch bis Mittwoch werden noch Briefwahlstimmen und Stimmen aus dem Ausland gezählt, wie der Fernsehsender SVT am Montag berichtete. Erfahrungsgemäß könnten die Sozialdemokraten dabei noch ein oder zwei Zehntel verlieren, sagte der Politologe Sören Holmberg dem Sender.

Im Ausland wohnende Schweden konnten in rund 250 Wahllokalen auf der ganzen Welt abstimmen. Nach Einschätzung von Experten könnten so allein 50.000 bis 60.000 Stimmen zusammengekommen sein, dazu kommen noch spät abgeschickte Briefwahlunterlagen aus Schweden.

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