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Wahlkampf „Sex & The City”- Star Miranda geht in die Politik

Die Schauspielerin Cynthia Nixon möchte Gouverneurin des Bundesstaats New York werden. Kritiker werfen ihr mangelnde politische Erfahrung vor.

Als Miranda ist Cynthia Nixon in der Fernsehserien Sex and the City weltberühmt geworden. Sie war die erfolgreiche Anwältin unter den vier Freundinnen, die der Welt einen Einblick in das vermeintlich wahre Leben von Frauen in New York gaben. Natürlich, zielstrebig und nicht immer vom Glück geküsst.

Nun wagt sich die Schauspielerin, die mit einer Frau verheiratet ist, in die politische Arena. Auf Twitter kündigte sie am Dienstag an, dass sie bei den Vorwahlen der Demokraten gegen Andrew Cuomo, den seit acht Jahren amtierenden Gouverneur des Bundesstaats New York, antreten will. Er kandidiert für sein drittes und letztes Mandat.

„Ich liebe New York und heute kündige ich meine Kandidatur als Gouverneurin an. Kommt mit uns“, twitterte sie mit angehängten Video: Sie erzählt wie sie als Kind einer alleinerziehenden Mutter in einer Zwei-Zimmerwohnung aufwuchs und dank öffentlicher Schulen eine Chance in ihrem Leben bekommen hat.

Eine Chance, die heute vielen verwehrt sei. Steigende Armut trotz des extremen Reichtums in New York ist ihr Wahlkampfthema.

Am Mittwoch Vormittag war der Tweet bereits 18.000 mal geteilt worden. Viele Kommentare sind enthusiastisch, andere kritisieren die mangelnde politische Erfahrung. „Oh Gott, bitte keine Celebrities mehr für nichts. Nichts. Bitte”, schreibt etwa die Userin Natassja Mills auf Twitter.

Den amtierenden Gouverneur Cuomo ging Nixon in ihrer ersten Rede direkt an, warf ihm Korruption vor und fragte, ober „ein echter Demokrat“ sei. Ein enger Vertrauter Cuomos bezeichnete Nixon als „unqualifizierte Lesbe“, nur um sich wenig später dafür zu entschuldigen.

Eins scheint klar: Das Rennen um den Gouverneursposten in Albany war noch nie so glamourös. 

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