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Wahlmanipulation US-Minister warnt vor weiteren russischen Cyberangriffen

Der stellvertretende US-Justizminister glaubt, dass Russland weiter Wahlen in den USA manipulieren will. Er folgt damit nicht dem Schlingerkurs seines Präsidenten.

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Die Manipulation der Präsidentschaftswahl 2016 sei „gerade mal ein Baum in einem wachsenden Wald“, sagte der stellvertretene US-Justizminister. Quelle: AP

Washington Russland wird nach Einschätzung des stellvertretenden US-Justizministers Rod Rosenstein in den USA weiter Wahlmanipulation betreiben. Er sagte auf einer Cybersicherheitskonferenz in Colorado, die USA könnten davon ausgehen, dass die Art digitaler Wahlbeeinflussung, wie Russland sie 2016 durchgeführt habe, weitergehen werde.

Russlands Anstrengungen, die Präsidentschaftswahl vor zwei Jahren zu beeinflussen, verglich er mit „gerade mal einem Baum in einem wachsenden Wald“. Russlands Geheimdienste hätten gegen beide großen politischen US-Parteien 2016 Cyberattacken durchgeführt.

Am Montag hatte US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Seine ersten Äußerungen legten nahe, dass er Erkenntnisse der US-Geheimdienste anzweifelt.

Diese halten es für erwiesen, dass Russland sich in die Präsidentenwahl von 2016 eingemischt hat. Putin bestritt dies am Montag in Helsinki. Trump nannte Putins Dementi „extrem stark und kraftvoll“. Später ruderte Trump dann zurück und sagte, er habe Putin davor gewarnt, dass die USA Einmischungen in künftige US-Wahlen nicht tolerieren würden.

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