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Walid Abu Ali Palästina setzt Botschafter nach Auftritt mit Terrorverdächtigem ab

Palästina hat seinen Botschafter in Pakistan abberufen. Walid Abu Ali sei gemeinsam mit einem umstrittenen islamischen Geistlichen aufgetreten, hieß es. Das Kopfgeld auf den Mann beträgt zehn Millionen Dollar.

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Der Geistliche ist Chef der Bewegung Jamaat-ud-Dawa und wird mit den Anschlägen im indischen Mumbai 2008 in Verbindung gebracht, bei denen 166 Menschen getötet wurden. Quelle: Reuters

Islamabad Die Palästinenser haben ihren Botschafter in Pakistan wegen eines gemeinsamen Auftritts mit einem Terrorverdächtigen abberufen. Botschafter Walid Abu Ali habe am Freitag in Rawalpindi mit dem islamischen Geistlichen Hafiz Saeed gegen die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA protestiert, erklärte die palästinensische Selbstverwaltungsbehörde.

Saeed ist Chef der Bewegung Jamaat-ud-Dawa und wird mit den Anschlägen im indischen Mumbai 2008 in Verbindung gebracht, bei denen 166 Menschen getötet wurden. Die USA haben ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (8,3 Millionen Euro) auf Saeed ausgesetzt.

Der Auftritt des Botschafters in Gegenwart von Personen, die den Terrorismus unterstützen, sei ein unbeabsichtigter Fehler gewesen, erklärte das palästinensische Außenministerium am Samstag an die Adresse Indiens. Dennoch sei so etwas nicht zu rechtfertigen.

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