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Wang Yi Chinas Außenminister schlägt im Zollstreit optimistische Töne an

Der Außenminister Chinas zeigt sich zufrieden mit der US-Entscheidung, Zollerhöhungen auf chinesische Produkte vorerst auszusetzen. Peking will nun mehr Produkte kaufen.

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Der chinesische Außenminister Wang Yi mahnt die an, die „pessimistische Sprache“ zu reduzieren. Quelle: dpa

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat im Handelsstreit mit den USA optimistische Töne angeschlagen. Die US-Regierung habe mit der Aussetzung von Zollerhöhungen auf chinesische Produkte guten Willen demonstriert, sagte Yi am Donnerstag am Rande der UN-Versammlung in New York.

Deshalb sei die Regierung in Peking bereit, mehr US-Produkte zu erwerben, die am chinesischen Markt benötigt würden. Er hoffe, dass beide Seiten weitere Maßnahmen ergreifen und die „pessimistische Sprache“ reduzieren könnten. Sollten China und die USA sich dran halten, würden die Handelsgespräche nicht nur fortgesetzt, sondern auch voranschreiten und zu Ergebnissen führen.

Dem US-Sender CNBC zufolge sollen die Verhandlungen am 10. und 11. Oktober in Washington auf ranghoher Ebene weitergehen. Auch Chinas Vize-Regierungschef Liu He soll daran teilnehmen. Die US-Regierung wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich angekündigt, dass Zölle auf chinesische Waren im Wert von 250 Milliarden Dollar erst ab dem 15. Oktober angehoben werden. Ursprünglich war die Erhöhung auf 30 von 25 Prozent bereits für den 1. Oktober geplant.

Die USA und China stecken seit längerem in einem Handelsstreit fest. Die USA werfen China unfaire Handelspraktiken vor und haben deshalb Zölle auf chinesische Importe verhängt. China hat mit Gegenzöllen reagiert. Das belastet weltweit die Wirtschaft und hält die Börsen in Atem.

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