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Weltraumstreitkraft US-Repräsentantenhaus stimmt Schaffung von „Space Force“ zu

Die Weltraumstreitkräfte sollen die sechste eigenständige Teilstreitkraft der USA werden. Aufgabe sei es, Aggressionen im und aus dem Weltraum abzuwehren.

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Die „Space Force“ soll neben Heer, Marine, Luftwaffe, Marineinfanteriekorps und Küstenwache die sechste eigenständige Teilstreitkraft der USA werden. Quelle: dpa

Das US-Repräsentantenhaus hat der Schaffung einer „Space Force“ als sechster Teilstreitkraft der USA zugestimmt. Das Gesetz für eine eigenständige Weltraumstreitkraft ist Teil eines Gesetzespakets zum Verteidigungshaushalt (NDAA), das die Abgeordneten am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington verabschiedeten. Erwartet wird, dass der Senat dem Paket noch vor Beginn der Sitzungspause in der kommenden Woche zustimmt.

Das ist ein Erfolg für US-Präsident Donald Trump, der die Schaffung „Space Force“ in die Wege geleitet hat. Vizepräsident Mike Pence sprach am Mittwoch auf Twitter von einem „riesigen Schritt für die Amerikaner“, die sich anschickten, zum Mond zurückzukehren und dann zum Mars zu fliegen. Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, mit der Verabschiedung des NDAA werde ein Versprechen Trumps erfüllt, „Amerikas Führungsrolle im Weltraum beizubehalten“.

Die „Space Force“ soll neben Heer, Marine, Luftwaffe, Marineinfanteriekorps und Küstenwache die sechste eigenständige Teilstreitkraft der USA werden. In dem Gesetzesentwurf heißt es, die „Space Force“ solle die Operationsfreiheit der USA im Weltraum gewährleisten und die Interessen der Amerikaner dort schützen. Aufgabe der neuen Teilstreitkraft sei außerdem, Aggressionen im und aus dem Weltraum abzuwehren und dort Operationen auszuführen.

Der Gesetzesentwurf sieht keine zusätzlichen Soldaten für die neue „Space Force“ vor – diese sollen aus der Luftwaffe rekrutiert werden. Neu geschaffen werden soll die Position eines Kommandeurs der Space Force („Chief of Space Operations“), der dem zivilen Leiter der Luftwaffe unterstellt wird. Der Kommandeur soll vom Präsidenten nominiert werden, der Senat muss die Ernennung dann bestätigen.

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